Wie leicht darf Wärmedämmung sein?

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Wie leicht darf Wärmedämmung sein?

Wir kennen Wärmedämmung als Platten, Matten, Fasern oder Schäume. Sie kann kratzen, stauben, schwer oder sperrig sein. Dabei ist das Entscheidende fast gewichtslos: ruhende Luft. Bei EPS wird sie in kleinen Zellen eingeschlossen, bei Mineralwolle zwischen den Fasern. Auch im Fensterbau ist dieses Prinzip längst etabliert: Luftkammern im Profil und Zwischenräume zwischen den Scheiben reduzieren den Wärmetransport. Doch Wärme wird nicht nur durch Leitung und Luftbewegung übertragen. Sondern auch durch Wärmestrahlung. Reflektierende Beschichtungen können diesen Strahlungsaustausch zusätzlich verringern. Das FVS führt beide Prinzipien zusammen: mehrere ruhende Luftschichten, reflektierende Oberflächen, sehr wenig Material. Zehn Folien zusammen ergeben nur rund ein Zehntelmillimeter Materialdicke. Vielleicht sollten wir deshalb nicht nur fragen, aus welchem Material wir dämmen. Sondern auch: Wie viel Material braucht gute Wärmedämmung wirklich?
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