Was ist das Erfolgsrezept für die serielle Sanierung?

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Was ist das Erfolgsrezept für die serielle Sanierung?

Automobilindustrie und Möbelbau zeigen, wie Serienfertigung große Stückzahlen ermöglicht und Kosten senkt. Der entscheidende Punkt: Nicht das komplette Endprodukt muss standardisiert sein, sondern die Module, Komponenten und Schnittstellen, aus denen es entsteht. IKEA ist dafür ein besonders anschauliches Beispiel. Nicht die komplette Schrankwand wird zum Serienprodukt. Seriell sind aufeinander abgestimmte Module, Beschläge, Schienen und Verbindungselemente. Aus standardisierten, kompatiblen Modulen entstehen unterschiedliche Schränke und Küchen. Sie lassen sich an den jeweiligen Raum anpassen und bei Bedarf später verändern oder ergänzen. Warum sollte es bei Fassaden anders sein? Auch dort muss nicht die komplette, individuell für ein Gebäude gefertigte Fassade zum Serienprodukt werden. Seriell könnten vor allem Befestigungen, Profile, Anschlüsse und Verbindungselemente sein. Die Fassadenelemente selbst könnten als abgestimmte Module kleiner und handhabbar bleiben. Sie ließen sich vor Ort kombinieren, an das Gebäude anpassen und abschnittsweise montieren. Einzelne Teile könnten später ausgetauscht oder ergänzt werden. So würde aus serieller Sanierung ein Baukastensystem mit standardisierten Schnittstellen und variablen Lösungen. Seriell sollten die Komponenten und Schnittstellen sein – nicht die komplette Fassade.
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