Gesamtgebäude-Energiebilanz
Thermische Speichermassen und eine einfache, transparente Sommerregelung: dynamischer Fenstersonnenschutz begrenzt solare Übertemperaturen und zusätzliche Nachtlüftung regeneriert die innere Speichermasse über die vorhandene Raum-Masse-Kopplung.
1 · Gebäude und Nutzung
2 · Flächen und Ausrichtung
| Gebäudeseite | Ausrichtung | Fassade brutto m² | Fenster m² | Opake Wand m² | Solarfaktor % |
|---|---|---|---|---|---|
| Nordseite | 39,0 | ||||
| Ostseite | 32,0 | ||||
| Südseite | 31,0 | ||||
| Westseite | 32,0 |
3 · Thermische Speichermasse
Thermische Masse erzeugt keine Energie. Sie verschiebt Wärme zeitlich. Die Außenwände sind bereits im transienten Wandmodell enthalten und werden hier nicht erneut als innere Masse angesetzt.
Solarverteilung im Raum
4 · Sommerregelung
Die Sommerregelung begrenzt solare Übertemperaturen durch Verschattung und zusätzliche Nachtlüftung. Sie ist ein vereinfachtes Regelmodell und keine vollständige Komfort- oder Lüftungssimulation. FVS-Zustand und Fenstersonnenschutz bleiben getrennte Funktionen.
Erweitert · Grenzwerte und Modellannahmen
Heizperiode · Heizung
Sommer / Überhitzung
Gleicher Gebäudefall · ohne vs. mit Sommerregelung
Schaltdiagnose am ausgewählten Zeitpunkt
Heizenergiebedarf · Tageswerte
Detailtag · Heizleistung
Jahresbilanz nach Energiepfad
Heizbedarf nach Monat
Solar & Speicher
Detailtag · Raumtemperatur
Speicherdiagnose · 12 / 24 / 48 / 72 h
Methodik und Grenzen von Rechner 3
Zusammenführung von Rechner 1 und Rechner 2
Jede opake Teilfläche wird mit dem transienten 1D-Wandmodell aus Rechner 1 für ihre eigene Orientierung gerechnet. Jedes Fenster verwendet die stündliche Uw-/g-Bilanz und die FVS-Regelung aus Rechner 2. Erst danach werden die Ergebnisse mit den realen Flächen multipliziert und für das Gebäude addiert.
Dynamische Raum- und Sommerbilanz
Fenstersolar wird zuerst als Bruttogewinn berechnet. Die Sommerregelung kann ihn anschließend über einen separaten Fenstersonnenschutz reduzieren. Nachtlüftung ergänzt die Basislüftung nur bei thermisch günstigen Nachtbedingungen und kühlt Speichermassen ausschließlich über die bestehende Raum-Masse-Kopplung.
Lüftung, Dach und Boden
Lüftung: 0,34 · n · V · (1 − ηWRG) · ΔT. Dach und oberste Decke werden als U·A·ΔT gerechnet. Für Bodenplatte und Kellerdecke wird eine vereinfachte, jahreszeitlich verzögerte Erd-/Kellertemperatur verwendet. Diese Nebenbauteile sind Planungsmodelle; eine projektspezifische Berechnung nach DIN EN ISO 13370 ist damit nicht ersetzt.
Modellstatus
8760 Wetterstunden mit internen Substeps. Die Raumtemperatur ist oberhalb des Sollwerts frei dynamisch; unter Soll greift eine idealisierte Heizung ein. Keine aktive Kühlung, keine Feuchte-/CO₂-Simulation, keine detaillierte Fensteröffnungsströmung und keine Komfortnorm. Angezeigt wird Nutzwärme, nicht Brennstoff- oder Stromverbrauch.