Was verliert, gewinnt und speichert ein Quadratmeter Fassade? Drei Konstruktionen laufen mit denselben Wetterdaten parallel.
| Variante | Solar Fassade | Solar aufgenommen | Raumverlust | Rückwärme Raum | FVS offen | Bilanzfehler |
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Transiente eindimensionale Wärmeleitung durch den Wandkern. Wetter, Wind, direkte/diffuse Solarstrahlung und langwellige Himmelsstrahlung stammen aus dem eingebetteten PVGIS-TMY für Bielefeld. Der Wandkern wird in etwa 3-cm-Knoten aufgeteilt und intern mit 5 oder 10 Minuten fortgeschrieben.
Winter: FVS öffnet, wenn der offene Zustand netto Wärme in den Wandkern treibt, und schließt bei fehlender Sonne bzw. negativem Nettostrom. Standard geschlossen: U = 0,24 W/(m²K). Standard-Absorber: schwarz, α = 0,90. Für Stegplatte/Glas nutzt V1 ein solarthermisches Kollektormodell mit η₀, a₁, a₂ und IAM. Die Hohlraumtiefe wird dokumentiert; im Kollektormodell steckt ihr thermischer Einfluss derzeit im gemessenen/angesetzten Verlustkoeffizienten a₁ und wird nicht doppelt zusätzlich verrechnet.
Die Presets sind Referenzwerte und vollständig editierbar. „Leichtbau/Ständer“ ist in V1 eine homogenisierte Näherung; mehrschichtige reale Aufbauten folgen später als eigener Layer-Stack.
Für jeden Zeitschritt wird geprüft: Solaraufnahme + Wärmestrom vom Raum − Abgabe nach außen − Änderung des Wandspeichers ≈ 0. Der angezeigte Fehler ist der verbleibende numerische Rest relativ zum umgesetzten Energievolumen.
Version 1 enthält keine Feuchte-/Latentwärme, Schlagregen, 2D-Wärmebrücken oder detaillierte natürliche Konvektion eines konkreten Hohlraumquerschnitts. Die PVGIS-Wetterdaten sind stündlich; innerhalb der Stunde bleibt der Wetterwert konstant, während der Wandzustand in 5/10-Minuten-Schritten fortgeschrieben wird.